Schicksalsfest auf der Eyneburg

Vom 27. - 30. Juli 2006 war Schicksalsfest auf der Eyneburg angesagt. Katja konnte leider nicht mitkommen, aber dafür bin ich mit Dorte, Gomeck, Ehana und Aquilifer von den Weltenbastlern hingefahren. Mein Mobil konnte leider auch nicht mitkommen, denn es starb am Tag vorher an einem Zahnriemenriß, und ich mußte mit einem Leihmobil fahren.

Das tragische Ende meines Mobils: auf dem Abschleppwagen (Foto von Dorte).

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Also fuhr Dorte mit den anderen schon mal vor, und ich erledigte die Formalitäten, fledderte die Leiche und fuhr schließlich hinterher.

Weil ich ein bißchen spät dran war, gingen Dorte und ich gleich zum Lederworkshop, wo Gomeck eine Schwertscheide gebastelt hat und ich eine Tasche (die leider nicht ganz fertig wurde).

Es war nicht so viel los, wie wir erwartet hatten. Wir vermuteten mal, daß das erst am Freitag und Samstag der Fall sein würde. Die Zelte wurden wegen einer Sturmwarnung (nach vier knallheißen Wochen) im Park aufgebaut, der im Vergleich zum letzten Besuch schon arg kahl aussieht.

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Das ist der tolle Turm, in dem beim letzten Besuch die Kinder ihr Hauptquartier hatten, von hinten.

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Die verwunschene Märchenatmosphäre ist weg; überall sind Zelte aufgebaut. Bäume gefällt, Gestrüpp rausgerupft worden. Die beiden Herren da unten waren fleißig am Bogenschießen. Ich wollte eigentlich auch noch runter, aber die anderen warteten schon, weil wir die Burg erkunden wollten.

Zuerst wurden aber die Zelte aufgebaut.

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Also guckte ich mich zuerst noch ein bißchen alleine um.

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In der Schmiede war der linke Herr unter Anleitung des rechten Herrn dabei, eine gedrehte Mantelschließe zu schmieden.

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Der Blasebalg soll im nächsten Jahr auch funktionieren - im Moment ist er nur Deko.

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So sieht es vor der Schmiede aus. Ich guckte dann in den Raum, wo die Lampe an der Tür hängt,

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und fand einen Haufen schon geschmiedeter Dinge.

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Die anderen hatten inzwischen angefangen, höchst unauthentische Ravioli zu kochen. Überhaupt waren wir extrem un-A und wurden es auch nicht müde, uns gegenseitig darauf hinzuweisen.

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Weil ich keine Ravioli wollte, sondern Kaffee, habe ich die Burgschenke gesucht. Die ist jetzt nicht mehr in der Hauptburg, sondern im Eingang, wo letztes Jahr noch Waffenkammer und Gewandhaus waren.

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Schließlich schafften wir es aber doch, uns ein bißchen umzugucken.

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Dann gingen wir zum Schwertkampfvortrag, aber davon habe ich keine Bilder, weil ich das unhöflich gefunden hätte. Es war schon störend genug, daß dauernd Leute rein und rausgingen und im Nachbarraum unter viel Gelächter und Gegröhle "Wer wird Fantasy-Millionär" gespielt wurde.

Ab sechs gab es dann ein SEHR leckeres Buffett, an dem man sich hemmungslos bedienen konnte (allerdings unter den strengen Blicken zweier Buffettmeister, die mich dann doch etwas gebremst haben). Es gab Salat mit einer TOLLEN Sauce, grüne Bohnen mit Speck, gegrillte Pellkartoffeln, Gemüselasagne, Spätzle, Rinderbraten mit Weinsauce und Schweinegeschnetzeltes mit Rahmsauce. Ich habe sofort die anderen überredet, sich da auch was zu essen zu holen.

Tja. Dann hingen wir noch eine Weile am Bratwurstgrill herum, kauften Getränke per Karte, und dann kam die offizielle Begrüßung auf der Bühne. Anschließend sollte eine Gruppe namens Regicide spielen. Weil es aber schon spät war, mußte ich los und konnte wegen akuten Mobil- und Geldmangels leider nicht wie geplant am Samstag wiederkommen. Die anderen sind noch bis Sonntag geblieben, und ihre Berichte finden sich hier.

Fazit? Die Eyneburg erwacht, und das ist schön - auch wenn es natürlich schade ist, daß dafür ganz viel renoviert werden muß. Ich habe Kontakt zu dem zuständigen Organisator aufgenommen und werde meine Vorher-Nachher-Fotos per CD hinschicken. Über das Schicksalsfest selber kann ich noch nicht viel sagen, weil ich ja nur einen Tag da war. Grundsätzlich hat es mir gut gefallen, und ich werde mich im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder anmelden - hoffentlich wieder auf der Eyneburg. :)

31.07.2006